Antje

 

Antje

Mein Name ist Antje Schmidt, zusammen mit meinen Hunden lebe ich in einem ländlich kleinen Haus im schönen Burgenlandkreis.

Ja, wie bin ich eigentlich zum Tierschutz gekommen? Ursprünglich waren wir auf der Suche nach einem weißen Schäferhundwelpen, aber auf einer Hundeausstellung im Sommer 2006 begegneten wir zum ersten Mal Samojeden und von diesem Zeitpunkt stand für uns fest, dass es ein „Sammy“ werden wird.
 
Wir haben uns über diese Rasse bei diversen Züchtern erkundigt, im Internet recherchiert und sind dabei durch Zufall auf eine Tierschutzorganisation gestoßen. Das Schicksal dieser zu vermittelnden Hunde hat uns damals sehr beschäftigt und wir wollten einem dieser Notfellchen ein schönes zu Hause geben, also setzten wir uns mit dieser Organisation in Verbindung. Nach einigen netten Telefonaten haben wir uns gemeinsam für den armen „Odi“ entschieden, die Vorkontrolle wurde veranlasst und dann begann das sehnsüchtige Warten auf unseren Sammy. Anfang November 2006 war es dann so weit, unser „Odi“ kam zu uns. Wir waren begeistert von dem liebenswerten Wesen eines Hundes, der ja doch einige Wochen in einer Tötungsstation aushalten musste, eigentlich war sein Tötungstermin sogar nur durch einen Zufall übersehen worden. Auch unsere vorhandenen Chihuahua’s mochten ihn von Anfang an und noch heute benutzen manche ihn zum Wärmen, sie kuscheln sich an ihn oder kriechen auf seinen Rücken und Odi hält still, damit sie nicht wieder hinunterpurzeln.
 
Seitdem habe ich mich für Tierschutzhunde interessiert, ich habe im Internet recherchiert und was ich dort an Informationen gefunden habe, hat mich so manche Nacht um den Schlaf gebracht. Zu was Menschen fähig sind, konnte ich mir bis zu diesem Zeitpunkt nicht vorstellen. Also versuchte ich zu helfen und bei uns haben noch drei weitere „Sammy’s“ - Mitte Dezember 2006 kam unsere „Tieta“ zu uns (im Januar 2010 ist sie leider im Alter von 13 Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen), im August 2007 zog unsere „Blanca“ und später unser kleines Zicklein „Samoa“ sowie unser „Purzel“, ein älterer Pudelmischlingsrüde - ein neues zu Hause gefunden.
 
Aber die Hilfe im Tierschutz hat mich nicht mehr losgelassen, so hatte ich mich als Pflegestelle beworben, ich wollte einfach nur helfen. Dann bekam ich meinen ersten Pflegehund, holte ihn am Flughafen Frankfurt am Main ab, nahm ihn mit nach Hause und gab ihm ein vorübergehendes Zuhause, bis er dann seine neue Familie begrüßen durfte. Für mich war der Abschied von diesem liebenswerten Kerlchen sehr schwer, aber ich weiß (und das war für mich die Hauptsache), dass er ein wunderschönes Zuhause bekommen hat.
 
Daher entschloss ich mich eines Tages einer Tierschutzgruppe beizutreten und aktiv zu helfen – was mir auch sehr viel Freude bereitet hat. Allerdings hat sich diese Organisation auf eine bestimmte Rasse spezialisiert und da ich auch anderen Notfellchen, egal welcher Rasse, helfen wollte – entstand gemeinsam mit weiteren tierlieben Helfern
 
„ACM – Tierfreunde für Tiere in Not“
 
Wir haben es uns zu Aufgabe gemacht, Tieren in Not zu helfen und arbeiten mit Tötungen, Tierheimen und Tierschutzgruppen in verschiedenen Ländern zusammen.
 
An dieser Stelle möchte ich mich bei unserem Team für die tolle Zusammenarbeit bedanken – nur gemeinsam können wir etwas bewegen und das macht uns stark!



Antjes.Tieta3

 

 

Antjes.Tieta2